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Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V.

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22. Oktober 2009: Deutsche Seilbahntagung in Oberstaufen

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Erfolgsmodell Wintersport


Der Wintersport ist weiter ein Erfolgsmodell, in das Deutschlands Seilbahnen auch künftig investieren werden. Dieses Fazit zog das Forum Seilbahnen, das im Rahmen der Deutschen Seilbahntagung 2009 in Oberstaufen im Allgäu stattfand. Freilich, so der Tenor der im Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) engagierten Betriebe, bedarf es besonderer Anstrengungen, Investitionen und gezielter Marketingmaßnahmen.

Wie eine solche Initiative aussehen kann, das demonstrierten die Gastgeber mit ihrer Service-Offensive „Oberstaufen Plus“. Die Aktion, an der rund 300 Betriebe beteiligt sind, übernimmt Kosten, die anderenorts zusätzlich bezahlt werden müssen: Bergbahnen, Skipass, Erlebnis- und Freibäder, Sommerrodelbahn, Greenfee für Golfer und vieles mehr. Die Kosten tragen die teilnehmenden Gastgeber im Umlageverfahren. Das erzeugt nach Ansicht von Bianca Keybach, Geschäftsführerin der Oberstaufen Tourismus GmbH, einen Mehrwert für alle: Der Gast erhalte das Optimum an Leistung ohne Mehrkosten, der Gastgeber ein gewichtiges Werbeargument, die Leistungserbringer könnten mit festen Ausschüttungen besser kalkulieren.
Die Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen seit dem Start von „Oberstaufen Plus“ im April 2008 ist nach Einschätzung von Bianca Keybach ein „klarer Beleg, dass die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Gäste für alle gewinnbringend sein kann“. Bereits im ersten Jahr verzeichneten die teilnehmenden Betriebe ein Übernachtungsplus von 20,6 Prozent bei Oberstaufen Plus. 79 Prozent der Gastgeber geben an, durch Oberstaufen Plus neue Gäste gewonnen zu haben. 78 Prozent der Gäste erklärten, bei ihrer Urlaubsentscheidung Oberstaufen Plus berücksichtigt zu haben. 31% der Befragten kamen deshalb erstmals nach Oberstaufen.

Die Bergbahnen spielen bei Projekten dieser Art, betonte VDS-Vorstand Peter Huber, eine besondere Rolle. „Als Träger der touristischen Infrastruktur bilden sie den Kern des Leistungsangebots und sorgen für Attraktivität.“ In Zeiten der All-inklusive-Angebote möchten die Gäste auch im Winter kalkulierbare Leistungspakete kaufen.

Dass auch skisportliche Veranstaltungen positive Auswirkungen auf die jeweilige Region haben können, unterstrich Stefan Krauß, Marketingchef des Deutschen Skiverbandes. Wintersport erfreue sich bei den Fernsehzuschauern ständig steigender Einschaltquoten. 600 Millionen Menschen weltweit würden durch Skirennen, Biathlon und nordischen Skisport auf diesem Weg erreicht.

Eine vorläufige positive Bilanz kann der Verband auch beim Sommer 2009 ziehen. „Gerade die schönen Herbsttage haben unseren Betrieben sehr gut getan“, berichtete Birgit Priesnitz, die Geschäftsführerin des VDS. Rund vier Millionen Sommergäste verzeichneten heuer die Bahnen, die in diesem Jahr rund 27 Millionen Euro investiert haben.

Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS) zählt in Deutschland 162 Seil- und vier Zahnradbahnen. Knapp zwei Drittel der Seilbahnen sind im Alpenraum zu Hause. Im letzten Jahr beförderte die Branche über 8 Millionen Gäste und setzte über 100 Millionen Euro um.

 

Auskunft: Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS), Tel. 089-5791-1315, Fax 089-5791-1316, www.seilbahnen.de

Presseauskünfte:
VDS – Birgit Priesnitz – Tel. 089-5791-1315,
E-Mail: info@seilbahnen.de
 

 


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