
Die deutschen Seilbahn- und Schleppliftunternehmen sind in der Mehrzahl privatwirtschaftliche Unternehmen. Die Größe reicht dabei vom saisonalen Nebenerwerbsbetrieb mit zwei bis drei zeitweilig Beschäftigten bis hin zur GmbH oder AG mit mehreren hundert Beschäftigten.
Im Jahr werden 1100 festangestellte Mitarbeiter und ebenso viele Saisonkräfte beschäftigt. Die Betriebe leisten vor allem in Regionen, in denen sonst kaum industrielle Arbeitsplätze vorhanden sind, einen wirtschaftlich wichtigen Beitrag. Dort, wo Seilbahnen Wintersportmöglichkeiten bieten, wird vom späten Herbst bis zum Frühjahr einem beachtlichen Teil saisonaler Arbeitskräfte Beschäftigung geboten, die witterungsbedingt während dieser Zeit von Land- und Forstwirtschaft nicht benötigt werden.
Bei 32 der 160 Seil- und 4 Zahnradbahnen bestehen keine Wintersportmöglichkeiten. Einige werden deshalb nur während der sommerlichen Ausflugsmonate betrieben.
Die Umsatzerlöse der Seilbahnen machen nur etwa 14% der Ausgaben aus, die von den Urlaubs- und Ausflugsgästen getätigt werden. Die übrigen 86% verbleiben dem Umfeld der Seilbahnwirtschaft, dem Beherbergungsgewerbe, der Gastronomie, dem Handel und sonstigen Dienstleistungen.