
Die Angebotspalette rund um die Seilbahnen hat sich in den letzten Jahren deutlich erweitert. Die Trends auf der Piste haben an Vielfalt und Dynamik gewonnen. Bestens präparierte Pisten und moderne, komfortable Anlagen haben insbesondere dem Wintersport zu einem neuen Aufschwung verholfen.
Erfreulich ist der Trend, dass sich die Unfallzahlen seit der Erfassung durch die Auswertungsstelle für Skiunfälle der Stiftung Sicherheit im Skisport seit Mitte der 70er Jahre prozentual halbiert haben.
Diese positive Entwicklung ist unter anderem auf die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen der Seilbahnunternehmen, sowie auf die Aufklärungs- und Informationskampagnen zurückzuführen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang ein gemeinsames Vorgehen aller Partner im Wintersport. Dazu gehören u.a. Bergwacht, Skiwacht, Skilehrer, Deutscher Skiverband und Verband Deutscher Seilbahnen, die in ihrer täglichen Arbeit zur Bewusstseinsbildung und damit zu mehr Sicherheit im alpinen Wintersport beitragen. Entscheidend ist aus unserer Sicht, bereits die ganz kleinen Wintersportler mit dem richtigen Verhalten auf Pisten vertraut zu machen. Dazu initiierten wir gemeinsam mit dem österreichischen Fachverband im Jahr 2008 einen Schulwettbewerb und entwickelten aktuell die Aufklärungskampagne „Pistenspaß – mit Sicherheit!“ in Kind- und Jugendgerechter Aufmachung. Einen weiteren Baustein stellt die Einführung des Pistengütesiegels Deutschland der Stiftung Sicherheit im Skisport dar. Das Prädikat wird an Skigebiete vergeben, die von einem Expertenteam bezüglich Einhaltung und Verbesserung der Sicherheit auf Skipisten getestet und positiv beurteilt werden.
Wir beobachten, dass heute immer mehr Wintersportler Helme tragen, vor allem Kinder. Wir begrüßen diese Entwicklung – wie jede Maßnahme, die zur Erhöhung der Sicherheit beiträgt. Grundsätzlich muss unser Ziel sein, die Eigenverantwortlichkeit der Wintersportler und vor allem das Bewusstsein für alpine Gefahren zu stärken.