
Die Seilbahnen sind entscheidend für die Wahl des Urlaubs- und Ausflugsortes. Ohne Bahn kommen deutlich weniger Gäste. Seilbahnen sind sowohl im Sommer wie im Winter wahre Zugnummern und Motoren für die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen. Sie schaffen – direkt und indirekt – Arbeitsplätze und Wertschöpfung . Vor allem der Wintertourismus spielt dabei eine entscheidende Rolle, so die Ergebnisse einer Studie der dwif Consulting, die sich ausführlich mit dem Tourismus in Bayern beschäftigt hat. Ihre Ziele: An Hand von vier Beispielen aufzuzeigen, welche positiven Effekte Seilbahnen für Orte und Regionen erzielen und diese auch konkret zu bewerten.
Wie sich die Werte multiplizieren
Zwischen 40% und 52% des Einkommens aus dem Tourismus stehen, so die dwif-Studie, direkt oder indirekt in Zusammenhang mit einer Seilbahn.
Seilbahnen haben eine hohe Umwegrentabilität. Das heißt, untersucht an vier Beispielen:
1.000 € Löhne und Gehälter bei der Seilbahn schaffen in der Region ein Einkommen von
3.600 € im Berchtesgadener Land - 1 Arbeitsplatz Seilbahn bedeutet 3,6 in der Region
4.100 € im Werdenfelser Land - 1 Arbeitsplatz Seilbahn bedeutet 4,1 in der Region
6.200 € im Oberallgäu - 1 Arbeitsplatz Seilbahn bedeutet 6,2 in der Region
7.800 € im Arberland - 1 Arbeitsplatz Seilbahn bedeutet 7,8 in der Region
Die Studie ergab auch: Die Existenz einer Seilbahn ist der zentrale Faktor für die Wahl des Urlaubs- oder Ausflugszieles. Die Konsequenz: Ohne attraktive Seilbahn wesentlich weniger Gäste und somit auch deutlich weniger Einkommen und Arbeitsplätze.
Die dwif-Studie Wintertourismus in Bayern und die Wertschöpfung durch Bergbahnen als PDF-Dokument (27 KB) zum Download.