Fasching auf den Skipisten – Kleine Narren fahren gratis
Masken werden belohnt: In zahlreichen Skigebieten haben Narren Vorfahrt. Denn maskierte Skifahrer bekommen vielerorts Vergünstigungen
Freie Fahrt für Narren. Die tollen Tage sind traditionell auch tolle Skitage. Zudem warten zahlreiche Veranstaltungen auf sie.
Am Wendelstein fahren am Rosenmontag alle Kinder gratis, die in Faschingkostümen auf die Piste gehen, maskierte Erwachsene bezahlen nur den Kinderpreis. 50 Prozent Rabatt auf die Skikarte bekommen maskierte Narren am Faschingsdienstag am Jenner bei Berchtesgaden. Die Karwendelbahn belohnt maskierte Skifahrer mit einem Glas Sekt. An den Klausenliften im Fichtelgebirge herrscht ebenfalls Vermummungsgebot: Am Rosenmontag haben alle maskierten Skifahrer von 14 bis 16 Uhr freie Fahrt zum Nulltarif. Verkleidung belohnt auch der Dobel-Skilift im Schwarzwald. Bei ihm werden am Faschingsamstag Narren von 14 bis 17 Uhr kostenlos befördert.
„Blaue Masken auf blauen Pisten“, lautet das Motto der Kolbensesselbahn in Oberammergau. Deshalb fahren alle blau maskierten Erwachsenen am Faschingsdienstag zum Kinderpreis, „blaue“ Kinder kostenlos. An diesem Tag bekommen bei der Rauschbergbahn alle Kostümierten an der Schneebar einen 50-prozentigen Rabatt, am Sonntag trinkt der mitgebrachte Partner gratis.
Große Tradition hat der Skifasching auf der Firstalm beim Spitzingsee. Zum 80. Geburtstag dieses närrischen Skitreibens gibt es am Faschingssonntag wieder einen Nostalgie-Ski-Fasching mit einem Parallel-Riesenslalom, bei dem die Teilnehmer in verschiedenen Klassen antreten können. Die Einteilung richtet sich nach dem Alter der Ski. An diesem Tag gibt es an den Liftkassen am Spitzingsee auch ermäßigte Tickets für maskierte Skifahrer. Gemütlichkeit und Spaß verspricht das Nostalgie-Skirennen am Sudelfeld, das der Skiclub Bayrischzell am Faschingsdienstag veranstaltet.
Hoch hinaus gelangen närrische Wintersportler am Hochschwarzeck im Berchtesgadener Land. Denn am Faschingssamstag gibt es eigens ein Faschings-Skispringen. Närrisches Treiben meldet auch die Kampenwand für den Faschingsdienstag. Am närrischen Wochenende bietet die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG einen besonderen Service: Sowohl am Faschingssamstag als auch am Faschingsdienstag verlängert die Hausbergbahn ihre Öffnungszeit – die letzte Kabine fährt erst um 18 Uhr nach unten. Damit können sich Maschkera und natürlich alle nicht maskierten Gäste länger im Gebiet Garmisch-Classic aufhalten oder den Einkehrschwung verlängern. Gute Aussichten auch auf dem Wank, der im Winter nur zu bestimmten Zeiten geöffneten Aussichtsloge gegenüber der Zugspitze: Vom 13. bis 21. Februar – jeweils von 8.45 bis 16.30 Uhr (letzte Bergfahrt) – ist die Bergbahn in Fahrt und bietet die Gelegenheit, den 1.780 Meter hohen Gipfel bei einer winterlichen Wanderung durch den Schnee zu erkunden – mit oder ohne Maskierung aber immer mit gutem Schuhwerk und warmer Kleidung.
Auskunft: Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte (VDS), Tel. 089-5791-1315, Fax 089-5791-1316
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