Seilbahn-Branche reagiert entsetzt auf die Beschlüsse des Kabinetts

„Das ist der Todesstoß für uns,“, so Matthias Stauch, der Präsident des Verband Deutscher Seilbahnen, „nach zwei Pandemiewintern mit Lockdown werden die neuen Maßnahmen Existenzen vernichten. Mit diesen Beschlüssen stirbt jede Hoffnung auf Erholung der Wintersportbranche.“

Hintergrund ist die heutige Anordnung der 2Gplus-Regelung für Seilbahnen. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist damit nicht mehr möglich.

„Das ist ein Lockdown für uns, nichts anderes“ so Peter Lorenz (stv. Vorstand des VDS). „Aus unserer Sicht sind diese Maßnahmen absolut unverhältnismäßig. Wir fordern von der Politik, Skibetrieb unter 2G-Bedingungen zu ermöglichen, denn sonst fahren Wintersportler stattdessen nach Österreich zum Skifahren.“

Völliges Unverständnis herrscht in der Branche über die strikten Einschränkungen für den Sport im Freien. „Mir ist es als Sportminister sehr, sehr wichtig, dass wir das nicht noch einmal so machen, sondern dass wir alles dafür tun, dass Sport stattfindet,” so hatte sich Sportminister Herrmann von der regierenden CSU noch letzte Woche dazu geäußert und weiter verlauten lassen “Ich sehe im Moment keinen Anlass, das zu verbieten […], weil wir eben auch die schädliche Wirkung, gerade auch wenn wir Bewegung einschränken, sehen.”

 

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