Deutsche Seilbahnen sind sicher

Seilbahnen sind sicher:
„Seilbahnen gehören zu den sichersten Verkehrsmitteln, da sie im laufenden Betrieb intensiv überwacht und jährlich von externen Sachverständigen aufwendig überprüft werden“, so Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands.

Die Maßnahmen von Seiten der Seilbahnunternehmen und der staatlichen Behörden:
Die zuständigen Betriebsleiter sind täglich für die Sicherheit ihrer Gäste im Einsatz. So werden jeden Tag vor Inbetriebnahme der Seilbahn wesentliche technische Funktionen und Einrichtungen kontrolliert. Dazu gehört die Überprüfung der Bremsen, der Seile und des ordnungsgemäßen Zustandes von Ein- und Ausstieg.
Zusätzlich erfolgen wöchentliche und monatliche Kontroll- und Wartungsarbeiten nach gesetzlich vorgeschriebenen Intervallen.
Zudem werden die Anlagen der deutschen Seilbahnen jährlich zwei Hauptuntersuchungen unterzogen: Einmal durch den Betriebsleiter und ein zweites Mal durch einen externen anerkannten Sachverständigen einer zertifizierten Sachverständigenstelle (z.B. TÜV).
Dabei werden die Funktionen der Sicherheitseinrichtungen wie Bremsen und Sicherheitsschalter ebenso geprüft wie die Anlagenteile, Bauwerke und Bergeeinrichtungen.
Das heißt, auch Stützen, Sessel, Seile, Klemmen usw. werden auf ihren ordnungsgemäßen Zustand hin untersucht.
Bei der Beurteilung der Sicherheit einer Seilbahnanlage wird auch das individuelle Umfeld mit einbezogen und inspiziert.
Diese umfangreichen Sicherheitsprüfungen sind von der Technischen Aufsichtsbehörde für Seilbahnen überwacht. In der Zeit dieser sogenannten Revision bleiben die Bahnen außer Betrieb.

Urbane Seilbahnen in Deutschland

Urbane Seilbahnen dienen bereits in zahlreichen Ländern der Personenbeförderung im öffentlichen Nahverkehr. Auch in Deutschland existieren urbane Seilbahnen, die ursprünglich im Rahmen von Bundesgartenschauen entstanden, beispielsweise in Köln und Koblenz. Seilbahnen können in Zukunft einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des Verkehrs am Boden und des öffentlichen Nahverkehrs in Städten leisten. Zu den großen Vorteilen urbaner Seilbahnen gehören ihr geringer Platzverbrauch, ihre Klima- und Umweltfreundlichkeit durch geringe Emissionen sowie das einfache Überwinden großer Höhenunterschiede oder trennender Flüsse.  

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zu Besuch im Skigebiet Brauneck

BRAUNECK/MÜNCHEN Die bayerischen Skigebiete sind auf die Faschingsferien bestens vorbereitet. Davon hat sich Wirtschafts- und Tourismusminister Hubert Aiwanger bei einem Besuch auf dem Brauneck bei Lenggries (Oberbayern) überzeugt. Aiwanger: “Die Pisten im Freistaat sind bestens gerüstet. In vielen Skigebieten wurde die natürliche Schneedecke durch Beschneiung verstärkt. Das zahlt sich jetzt aus. Gut präparierte Pisten garantieren ein verlässliches Schneevergnügen. Davon profitiert die gesamte Tourismus- und Freizeitwirtschaft vor Ort.” Der Minister machte sich erneut für die Beschneiung stark: “Nicht zu beschneien wäre ökonomisch und ökologisch die falsche Entscheidung. Es wäre zudem der nächste Schritt einer grassierenden Verbotskultur.
Hubert Aiwanger neben Pistenraupe
Ich möchte, dass die Menschen ohne schlechtes Gewissen Ski fahren! Wer ja sagt zu klimafreundlichem Wintersport, der muss ja sagen zu kurzen Anreisen und zu gut präparierten Skigebieten in Bayern.”Auf dem Brauneck informierte sich Aiwanger auch über die dort eingesetzte Satelliten-Technik zur Schneehöhenmessung. Diese erfasst die Schneehöhe unter der Raupe und ermöglicht es dem Präparierer, gezielt jeden Kubikmeter Schnee dahin zu verschieben, wo er gerade gebraucht wird. Das führt nicht nur zu mehr Produktivität, sondern schont zugleich auch die Ressourcen und Umwelt. Es ist weniger technisch erzeugter Schnee erforderlich, zudem reduzieren sich die Nutzungszeiten der Pistenraupen. Trotz gut präparierter Pisten ist der Skisport dennoch nur ein Aspekt des Wintertourismus in Bayern. Aiwanger: “Für die Urlaubsorte ist es entscheidend, dass sie ihre Angebote für den Winter breit fächern.
A. Asenstorfer, H. Aiwanger, B. Priesnitz (v. lks.)
Wanderwege, Mountainbike-Trails, Heilbäder und Wellness sowie kulinarische Schmankerl machen eine Region zu jeder Jahreszeit attraktiv für Gäste aus dem In- und Ausland.” Das Wirtschaftsministerium trägt mit der Förderung touristischer Infrastruktur dazu bei, dass Tourismus in Bayern das ganze Jahr über nachhaltig und klimafreundlich ist.