D-A-CH- Seilbahntagung 19. – 21. Oktober 2022 in Innsbruck

Bereits zum 5. Mal trafen sich die Seilbahnverbände Deutschland, Österreich und Schweiz zu einer länderübergreifenden Tagung. Die Veranstaltung widmete sich dem Thema Nachhaltigkeit und deren drei Säulen: Soziales – Ökologie – Ökonomie.

Gemeinsam haben wir das Ziel, die Branche mit modernen Strategien nachhaltig in die Zukunft zu führen. Entscheidend dafür sind unsere Motivation und Fähigkeit, Veränderungen zuzulassen, Verbesserungen vorzunehmen und innovative Ideen umzusetzen. Wir stellen uns grenzüberschreitend den Herausforderungen und verfolgen ambitionierte Ziele.

Die Verbände D-A-CH

Matthias Stauch, Präsident Verband Deutscher Seilbahnen
Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin Verband Deutscher Seilbahnen

Franz Hörl, Obmann Fachverband der Seilbahnen Österreichs
Erik Wolf, Geschäftsführer Fachverband der Seilbahnen Österreichs

Hans Wicki, Präsident Seilbahnen Schweiz
Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz

 

Impressionen D-A-CH Tagung

 

Das Pressegespräch am 20. Oktober 2022, um 12:30 Uhr

Nachhaltigkeit kennt keine Grenzen

Die Seilbahnen auf dem Weg in die Zukunft

Die Seilbahnen sind das Rückgrat für viele Bergregionen und untrennbar mit den Entwicklungen in den touristischen Destinationen verbunden. Sie leisten als Arbeitgeber in vielen Regionen einen sozialen und ökonomischen Beitrag. Gleichzeitig übernehmen die Bergbahnen aber auch ökologische Verantwortung für Mensch und Natur.

In der aktuellen Phase von Energiekrise, Teuerung mit Einsparungsappellen zeigt die Branche dabei grenzüberschreitend und weitblickend, wie verantwortungsvoll und effektiv sie den sich veränderten Rahmenbedingungen begegnet. Im Rahmen eines Pressegesprächs präsentieren die obersten Seilbahnvertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nachhaltige Entwicklungsstrategien sowie Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen auf.

Termin: Donnerstag, 20. Oktober 2022 um 12:30 Uhr

Ort: Messe Innsbruck | Sky Lounge 2. OG, Ing.-Etzel-Straße, 6020 Innsbruck

Ihre Gesprächspartner:

V.l.n.r.:

  • Matthias STAUCH, Präsident Verband Deutscher Seilbahnen
  • Abg.z.NR Franz HÖRL, Obmann Fachverband der Seilbahnen Österreichs (WKÖ)
  • Hans WICKI, Präsident Seilbahnen Schweiz

 

Pressemeldung

 

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering
Tel. 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de, www.seilbahnen.de

VDS-Statement zur Petition der CIPRA, 26.09.2022

In der Petition der CIPRA an den Landtag zur ökologischen Neuausrichtung der bayerischen Seilbahnförderrichtlinie wird eine nichtausreichende Berücksichtigung wirtschaftlicher und ökologischer Belange der bestehenden Förderrichtlinie beklagt.

Tatsächlich sind Genehmigungsverfahren für den Bau und Betrieb von Seilbahnen und Beschneiungsanlagen dezidiert und sehr strikt geregelt. Der Naturschutz spielt dabei eine maßgebliche Rolle.

Die Forderung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit bei geförderten Vorhaben beschränkt sich nur auf den Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit (hier sind die deutschen Seilbahnen bereits sehr gut aufgestellt, https://www.seilbahnen.de/nachhaltigkeit/)

Nachhaltigkeit besteht jedoch aus den Säulen  Ökologie – Ökonomie – Soziales. Seilbahnen leisten insbesondere in strukturschwachen Gebieten einen wichtigen Beitrag für sichere Arbeitsplätze und haben darüber hinaus eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Region: 1 Arbeitsplatz bei der Seilbahn schafft bzw. sichert 5,1 Arbeitsplätze in der Region (Quelle: Grundlagenuntersuchung des DWIF e.V., 2015, derzeit in Aktualisierung).

 

Die Unternehmen der Seilbahnbranche sind durchaus in der Lage, die wirtschaftlichen Belange bzw. das ökonomische Risiko ihrer Entscheidungen zu bewerten, denn sie tragen das unternehmerische Risiko und die Verantwortung für ihre Mitarbeiter.

 

Darüber hinaus befürchtet der BUND, dass die mit Seilbahnerneuerungen möglicherweise einhergehenden Kapazitätssteigerungen zu Überbelastungen sensibler Gebiete bzw. zum Verkehrskollaps führen könnten.

Kapazitätserhöhungen dienen faktisch dem Komfort und dazu, Wartezeiten der Gäste zu reduzieren. Der thematisierte Verkehrskollaps und die fehlende Besucherlenkung durch die Infrastruktur der Seilbahnen wurden im Gegenteil während der Coronabeschränkungen in den deutschen Alpen zur Realität, vor allem zu Zeiten, in denen die Seilbahnen im Lockdown waren. Gerade hier wurde deutlich, wie wichtig die Lenkungsfunktion der Seilbahnen ist – gerade eben um sensible Gebiete zu schützen. Dies und die Tatsache, dass die Anreise im Tourismus die höchste CO2-Belastung verursacht, macht es auch aus Umweltschutzgründen zwingend erforderlich, attraktive Erholungs- und Freizeitangebote im näheren Umfeld der Ballungsräume zu schaffen.

 

Die Förderung von Beschneiungsanlagen ist ein weiterer zentraler Kritikpunkt der CIPRA.

Fakt ist: weniger als 1% der bayerischen Alpenfläche wird in der Wintersaison als Pistenflächen genutzt, davon werden nur rund 25% beschneit.

Zudem liegen 50% des Gästeaufkommens in den Sommermonaten, d.h., die bayerischen Seilbahnen sind überwiegend kleine und mittelständische Ganzjahresbetriebe, die mit ihren Angeboten auf Familien ausgerichtet sind.

 

Kritisiert wird von den NaturFreunden Deutschlands „der in der Seilbahnförderungsrichtlinie genannte Zweck, wonach es vor allem um kleine Skigebiete in Bayern geht“ als „völlig aus der Zeit gefallen“. Es sind jedoch eben diese kleinen Skigebiete, die im Gegensatz zu einem überdimensionierten Skitourismus die qualitative Weiterentwicklung, die der BUND Naturschutz fordert, ermöglichen.

Das geforderte „qualifizierte öffentliche Interesse“ als Voraussetzung für die Förderung von Modernisierungsmaßnahmen ist bei Betrachtung der Wertschöpfung von Seilbahnen für die Region (siehe oben, „Nachhaltigkeit“) mehr als gegeben.

 

Der Verein zum Schutz der Bergwelt fürchtet eine „Eventisierung der Berge“.

„Erlebniseinrichtungen“ am Berg befassen sich in Bayern überwiegend mit Naturerlebnis, Almwirtschaft, Flora/Fauna etc..  Es erschließt sich nicht, warum darauf verzichtet werden sollte.

 

Angesichts der aktuellen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen, vor denen Behörden, Tourismusbetriebe und eine Bevölkerung mit einem hohen Bedürfnis nach Freizeitgestaltung in der Natur stehen, begrüßen die deutschen Seilbahnen jederzeit einen konstruktiven Dialog, der auf Fakten und belastbaren Zahlen beruht. Polemik ist dem Gewicht dieser Herausforderungen gegenüber weder angemessen noch zielführend.

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering
Tel. 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de, www.seilbahnen.de

Klausurtagung der CDU/CSU-Fraktion auf der Zugspitze

Am Donnerstag, 01.09.2022 war der geschäftsführende Vorstand der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zum Auftakt seiner Klausurtagung zu Gast auf der Zugspitze. An der Talstation der Seilbahn Zugspitze begrüßte Matthias Stauch, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG  und Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutscher Seilbahnen, unter anderem Friedrich Merz und Alexander Dobrindt. Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Merz zeigte im Gespräch mit Matthias Stauch großes Verständnis für die Belange der Seilbahnbranche in Deutschland – insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und Energiekrise.

 

Auskunft:
Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG,
Olympiastraße 31, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel.:     +49 8821 797 – 9021, Email: c.kunzmann@zugspitze.de,
www.zugspitze.de

Seilbahnen bereiten sich auf die Wintersaison vor

Unternehmen beschäftigen sich mit Einsparungspotentialen bei Energie.

 

Seilbahnen sind hinsichtlich effiziente Energienutzung/-einsparung bereits gut aufgestellt. Zum Beispiel durch Maßnahmen wie das Heizen von Gebäuden (z.B. Gastronomie) durch die Abwärme der Seilbahn oder Photovoltaikanlagen zur unterstützenden Eigenversorgung.

Dennoch beschäftigen sich die Unternehmen angesichts der aktuellen Energiekrise intensiv mit zusätzlichen Einsparungspotentialen für die kommende Wintersaison.

Grundsätzlich werden dabei alle Bereiche des Seilbahnbetriebs auf den Prüfstand gestellt, so VDS- Vize-Präsident Peter Lorenz. Dazu zählen eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit, ein Abschalten der Sitzheizungen, aber auch Einschränkungen bei der Beleuchtung und Innenraumtemperaturen.

Der Beginn der Wintersaison der deutschen Seilbahnen steht seit jeher in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen und liegt meist zwischen Mitte Dezember und dem Beginn der Weihnachtsferien.

Der Energiebedarf für einen Gast an einem Skitag mit Seilbahnen, Pistenpräparierung etc. liegt bei 16 kWh, erläutert Peter Lorenz. Genauso viel Energie benötigt ein Mittelklasse-PKW mit einem Durchschnittsverbrauch von 7 Litern für eine Strecke von 22 km.

Seilbahnen generieren eine enorme Wertschöpfung für die gesamte Region. Sie leisten insbesondere in strukturschwachen Gebieten einen unersetzlichen Beitrag für sichere und nachhaltige Arbeitsplätze. So schafft bzw. sichert 1 Arbeitsplatz bei der Seilbahn insgesamt 5,1 Arbeitsplätze in der Region.

Dazu kommt: „Mit unserem Angebot ermöglichen wir wichtige Auszeiten vom Alltag, die in der aktuellen Situation wichtiger denn je sind“, resümiert Peter Lorenz, stv. VDS-Vorstand.

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering
Tel. 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de, www.seilbahnen.de

Mit Spannung erwartet – Saisonbilanz der deutschen Seilbahnen

Was hat sich in der zweiten Pandemie-Saison verändert?

Die Saisonzahlen 2021/2022 der deutschen Seilbahnen wurden heuer mit großer Spannung erwartet: Pandemiebedingte strukturelle Änderungen machten das Ergebnis kaum einschätzbar, so fehlten beispielsweise Gästegruppen aus Übersee und die Gästewanderung innerhalb des D-A-CH-Raums wurde durch die unterschiedlichen Zugangsbedingungen und Mobilitätseinschränkungen in den Skigebieten, Hotels und der Gastronomie erschwert.

Nach Saisonschluss sind die meisten Unternehmen nun sehr zufrieden, der Besucherandrang war hoch. Die Freude und Begeisterung der Gäste, endlich wieder auf die Piste zu können, war riesig. Natürlich führte der Skibetrieb mit 2G in Stoßzeiten zum Teil zu langen Warteschlangen an den Kassen. Der Großteil der Gäste hielt sich jedoch sehr verständig und geduldig an die Hygieneregeln, ihnen gilt der besondere Dank der Unternehmen.

Während dieser Wintersaison (November 2021 bis April 2022) hat sich allerdings die Zahl der Skier Days um -6,8 % im Vergleich zum Niveau vor Corona
(3-Jahresschnitt) verringert. Die abwartende Haltung aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Öffnungsmodalitäten und Abläufe unter Corona-Maßnahmen hat sowohl Besucher als auch Unternehmen gebremst.

Ein anderes Bild zeichnet sich bei den Nettoverkehrseinnahmen, hier wird ein Plus von +17,1 % verbucht. Hier schlägt sich nieder, dass die Gäste mit Gruppentarifen und Rabatten (z.B. Gäste aus Übersee, Schüler etc.) ausfielen.

Dennoch ist die Freude darüber verhalten. Die Hygienevorschriften und Kontrollen führten zu einem erhöhten Personalaufwand. Dies und auch die zusätzliche Personalbeschaffung sowie krankheitsbedingte Ausfälle waren ein enormer Kraftakt für die Seilbahnen, finanziell und personell.

Nach einer verlorenen Saison ohne Liftbetrieb belasten nun zusätzlich hohe Energiepreise die Liftbetreiber, je nach Vertrag sind die Kosten um mindestens
50 % gestiegen. Unter diesen Vorzeichen bleibt abzuwarten, was vom erwirtschafteten Plus der Nettoverkehrseinnahmen dauerhaft übrigbleibt.

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering
Tel. 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de, www.seilbahnen.de

Aktionstag für Menschen mit Behinderung

Ein Tag der Freude – Aktionstag bei den deutschen Seilbahnen

Aktionstag für Menschen mit Behinderungen am 15. Mai 2022

In diesem Jahr dürfen sich Menschen mit Behinderung endlich wieder auf Gipfelglück freuen!

Nach zwei Pandemiejahren, in denen die deutschen Seilbahnen aufgrund des Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Maßnahmen geschlossen waren bzw. einen eingeschränkten Betrieb hatten, kann in diesem Jahr wieder der Aktionstag für Menschen mit Behinderungen an den Start gehen.

Rund 10 Mio. Menschen mit einer Behinderung leben in Deutschland. Ihnen bleibt das selbsterwanderte Gipfelglück meist verwehrt. Seilbahnen sind das Verkehrsmittel, das Menschen mit Einschränkungen den Genuss der Berge eröffnet.

Die deutschen Seilbahnunternehmen und der VDS bieten bereits seit vielen Jahren spezielle Einrichtungen und Initiativen für Menschen mit Behinderungen an. Wie zum Beispiel rollstuhlgerechte Anlagen oder ermäßigte Fahrpreise auf freiwilliger Basis.

In diesem Jahr wird das besonders am Sonntag, den 15.05.2022 unter Beweis gestellt:

Ab einer im Ausweis eingetragenen Behinderung von 60 % werden die Gäste an diesem Tag kostenfrei auf den Berg und wieder ins Tal befördert. Eine eingetragene Begleitperson kann ebenfalls ein Gratis-Ticket erhalten.

Dieser Aktionstag hat beim VDS eine lange Tradition, seit mehr als 15 Jahren zählt er zu den wertvollsten Ereignissen im Berg-Jahreslauf und hat schon vielen Menschen große Freude bereitet.

„Menschen mit Behinderungen hat die Pandemie während der letzten Jahre besonders hart getroffen. Ihnen wurde durch die Maßnahmen die Teilhabe an Freizeiterlebnissen sehr erschwert. Umso mehr freuen wir uns auf einen Tag voller positiver Erlebnisse, an dem sie die Berggipfel genießen können. Grenzenlos weite Ausblicke und reine Bergluft können die Jahre der Einschränkungen zwar nicht aufheben, aber einen glücklichen Tag zum Einstieg in einen schönen Sommer bescheren,“ findet Peter Lorenz, Vorstand des Verbandes.

Die Liste der beteiligten Unternehmen finden Sie hier.

Unabhängig von der Aktion können Seilbahnen mit geeigneten Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Rollstuhlfahrer über die Suchfunktion auf www.seilbahnen.de/seilbahnsuche gefunden werden.

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering
Tel. 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de, www.seilbahnen.de

Sonnenskilauf auf der Zugspitze und dem Nebelhorn

Es ist noch lange nicht Schluss! Gerade jetzt sind  die Schwünge  bei angenehmer Frühjahrstemperatur ideal. Sonne, blauer Himmel und keine kalten Finger – das sind die Stärken des Sonnenskilaufs. Hinzu kommt der Wohlfühlfaktor, der auf Sonnenterrassen und in Liegestühlen voll zur Geltung kommt.

Revision – Frühjahr 2022

Seilbahnen gehören in Deutschland zu den sichersten Verkehrsmitteln.

Die Anlagen der deutschen Seilbahnen werden jährlich zwei Hauptuntersuchungen unterzogen. Einmal durch den Betriebsleiter und ein zweites Mal durch einen externen anerkannten Sachverständigen. Bei diesen Revisionen wird die gesamte Seilbahnanlage mit Seilen und Bremsen auf Herz und Nieren kontrolliert. Diese umfangreichen Untersuchungen sind von der Aufsichtsbehörde vorgeschrieben und werden von dieser überwacht. Während der Zeit der turnusmäßigen Revision bleiben die Bahnen außer Betrieb.

Welche Seilbahn wann in Revision geht, finden Sie hier: Revision Frühjahr 2022

Bitte beachten Sie, dass die Inbetriebnahme der Seilbahn und des Gastronomiebetriebes sich je nach Wetter- und Schneelage sowie nach Revisionsverlauf verschieben und auch unterschiedlich sein kann. Bitte unbedingt vor Fahrtbeginn abklären.

Weiter gibt es Seilbahnunternehmen, die mehrere Anlagen mit unterschiedlichen Stillstandzeiten haben (wie Bayerische Zugspitzbahn) und Seilbahnen, die während der Revisionszeiten an den Wochenenden in Betrieb sind (wie Ettelsberg Seilbahn).

Die Angaben sind freiwillig und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

VDS-Pressekonferenz 2021

Donnerstag, 25. November 2021, 10.00 Uhr

An diesem Tag informieren wir über Aktuelles aus der Seilbahnbranche und werfen einen Blick auf den bevorstehenden Winter 2021/2022.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Beschlüsse bewerten wir die schwierige Situation für den bayerischen Wintertourismus.

 

Presseunterlagen

Ansprechpartner

Factsheet 2021

Lockdown durch die Hintertür

Aktionspunkte des DEHOGA Bayern im Rahmen der Corona-Pandemie

 

Die Pressekonferenz (Livestream)

 

Auf dem Podium sind vertreten:

  • Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen
  • Peter Lorenz, 1. Stv. Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen
  • Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Seilbahnen
  • Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern

 

       

                     Matthias Stauch                                                                    Peter Lorenz

 

        

 

                  Angela Inselkammer                                                              Birgit Priesnitz

Seilbahn-Branche reagiert entsetzt auf die Beschlüsse des Kabinetts

„Das ist der Todesstoß für uns,“, so Matthias Stauch, der Präsident des Verband Deutscher Seilbahnen, „nach zwei Pandemiewintern mit Lockdown werden die neuen Maßnahmen Existenzen vernichten. Mit diesen Beschlüssen stirbt jede Hoffnung auf Erholung der Wintersportbranche.“

Hintergrund ist die heutige Anordnung der 2Gplus-Regelung für Seilbahnen. Ein wirtschaftlicher Betrieb ist damit nicht mehr möglich.

„Das ist ein Lockdown für uns, nichts anderes“ so Peter Lorenz (stv. Vorstand des VDS). „Aus unserer Sicht sind diese Maßnahmen absolut unverhältnismäßig. Wir fordern von der Politik, Skibetrieb unter 2G-Bedingungen zu ermöglichen, denn sonst fahren Wintersportler stattdessen nach Österreich zum Skifahren.“

Völliges Unverständnis herrscht in der Branche über die strikten Einschränkungen für den Sport im Freien. „Mir ist es als Sportminister sehr, sehr wichtig, dass wir das nicht noch einmal so machen, sondern dass wir alles dafür tun, dass Sport stattfindet,” so hatte sich Sportminister Herrmann von der regierenden CSU noch letzte Woche dazu geäußert und weiter verlauten lassen “Ich sehe im Moment keinen Anlass, das zu verbieten […], weil wir eben auch die schädliche Wirkung, gerade auch wenn wir Bewegung einschränken, sehen.”

 

Pressekontakt:

Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS)
Geschäftsführerin Birgit Priesnitz

Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering bei München
Tel.: 089/125038-690, Email: info@seilbahnen.de

www.seilbahnen.de