Wintersaisonstart 2022

Die Jennerbahn startet als erste ab dem 1. Dezember 2022 in die Wintersaison.

 

Weitere am kommenden Wochenende:

01.12. Berchtesgadener Bergbahn: mit dem normalen Betrieb. Die Skisaison beginnt sobald gutes Skifahren möglich ist.

02.12. Bayerische Zugspitzbahn: mit einem Lift – dem Sonnenkar-Sessellift – sowie einer Piste.

03.12. Brauneck und Wallberg: mit Kabinenbahnen, unabhängig vom Schnee. Die restlichen Bahnen ziehen nach, wenn Skibetrieb möglich ist.

03.12. Skiliftkarussell Winterberg: startet mit kleinem Angebot – zwei Liften.

 

Geplante Öffnungen:

09.12. Feldbergbahn

09.12. Fellhorn-/Kanzelwandbahn

09.12. Nebelhornhornbahn

16.12. Söllereckbahn

18.12. Arberbergbahn

 

 

VDS-Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V.

Untere Bahnhofstr. 29a, D-82110 Germering, Tel.  +49 (0)89 125038-690, Fax: +49 (0)89 125038-695,

info@seilbahnen.de / www.seilbahnen.de /Vereinsregister beim Amtsgericht München, Nr. VR12758

VDS-Pressekonferenz Saisonstart

Saisonauftakt der deutschen Seilbahnen

An diesem Tag informieren wir Sie über Aktuelles aus der Seilbahnbranche und werfen einen Blick auf den bevorstehenden Winter 2022/2023.

Die Seilbahnen sind das Rückgrat für viele Tourismusdestinationen . Sie leisten als Arbeitgeber in vielen Regionen einen sozialen und ökonomischen Beitrag. Gleichzeitig übernehmen die Bergbahnen aber auch ökologische Verantwortung für Mensch und Natur.

In der aktuellen Phase von Energiekrise, Teuerung mit Einsparungsappellen zeigt die Branche, wie verantwortungsvoll und effektiv sie den sich veränderten Rahmenbedingungen begegnet. Im Pressegespräch präsentiert der neu gewählte Vorstand gemeinsam mit Prof. Dr. Guido Sommer von der Fakultät Tourismus-Management in Kempten nachhaltige Entwicklungsstrategien sowie Lösungsansätze zu den aktuellen Herausforderungen.

 

Falls Sie die Konferenz nicht live verfolgen konnten, haben Sie die Möglichkeit, sie im Nachgang anzusehen: https://www.youtube.com/c/PresseClubMünchen-e-V

 

Auf dem Podium:

  • Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen
  • Henrik Volpert, 1. Stv. Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen
  • Antonia Asenstorfer, 2. Stv. Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen
  • Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Seilbahnen
  • Dr. Guido Sommer, Fakultät Tourismus-Management in Kempten

  

v.l.n.r: Henrik Volpert, Antonia Asenstorfer, Birgit Priesnitz, Matthias Stauch und Prof. Dr. Guido Sommer

 

PK 2022 Pressemappe

Bilder mit der Bitte um Angabe der Quelle:


Berchtesgader Bergbahn – Jennerbahn

 


Bergbahnen Hinderlang Oberjoch

 

Brauneck Bergbahn, Fotograf: Klaus Knirk

 

 

VDS-Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V.

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Neuwahl VDS-Vorstand

Matthias Stauch bleibt weiter Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen

Wechsel bei den Vertretern

 

GERMERING. Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte hat einen neuen Vorstand: Matthias Stauch wurde – wie bereits 2019 –  einstimmig an die Spitze des Verbandes gewählt. Henrik Volpert löst Peter Lorenz als 1. Stellvertretender Vorstand ab, der diese Position seit 2009 innehatte und nun in den Ruhestand geht. Gleichzeitig übernimmt Antonia Asenstorfer die Funktion als 2. Stellvertretender Vorstand des Verbandes von Christine Kury.

Bild v.l.n.r.: Henrik Volpert, Antonia Asenstorfer, Birgit Priesnitz, Matthias Stauch und Peter Lorenz

Der Präsident im Seilbahnverband Matthias Stauch ist hauptberuflich Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG Garmisch-Partenkirchen und bringt sich bereits seit 2017 als 2. Stellvertretender Vorstand und seit 2019 an der Vorstandsspitze mit großem Arbeitseinsatz in die Verbandsarbeit ein.

Erster Stellvertreter wird Henrik Volpert, Vorstand der Oberstdorfer Bergbahn AG. Er löst damit Peter Lorenz, Geschäftsführer der Brauneck Bergbahn, der Wallbergbahn und der Alpenbahnen Spitzingsee ab, der ruhestandsbedingt seine Tätigkeit beim Verband abgibt.

Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte dankt ihm für seine langjährige Tätigkeit im Vorstand: „Peter Lorenz hat mit Herz und Verstand zum Verbandserfolg beigetragen. Seine außerordentliche Sachkunde ist weit über die Verbandsgrenzen hinaus hochgeschätzt, dass wir darauf in Zukunft verzichten müssen, ist für uns und die Branche ein Riesen Verlust“, so Matthias Stauch, der sein Ausscheiden sehr bedauert.

Volpert wuchs im norddeutschen Münsterland auf, war jedoch schon als kleiner Bub von der Bergwelt und den Seilbahnen fasziniert. Als studierter Volkswirt war er zuerst im Investment Banking und als Management Consultant international unterwegs, bis ihn seine Frau in die Berge führte. 2011 übernahmen sie dort den familieneigenen Alm- und Liftbetrieb am oberbayrischen Spitzingsee. Parallel dazu absolvierte Henrik Volpert den MSc in Ropeways Engineering der FH Vorarlberg. Seit 2015 ist Volpert nun Vorstand der Oberstdorfer Bergbahn AG. Dort ist er einer der treibenden Kräfte hinter der umfangreichen Modernisierung und Transformation der Destination. Im VDS ist Henrik Volpert seit 2018 Leiter des Arbeitskreis Betriebswirtschaft.

Antonia Asenstorfer folgt Christine Kury auf den Platz des 2. Stellvertretenden Vorstands, seit 2008 führt sie den Unternehmensbereich Kommunikation und Marketing bei der Brauneck- und Wallbergbahnen GmbH sowie den Alpenbahnen Spitzingsee. Zusammen mit Stefan Schnitzler folgt sie auch Peter Lorenz als Geschäftsführung dieser Bahnen nach. Für den Verband ist sie schon über 13 Jahre im Arbeitskreis Öffentlichkeit engagiert und hat damit wesentlich zum Erfolg zahlreicher Kampagnen beigetragen.

Sie betrachtet die Verbandsarbeit als extrem wichtig und möchte die erfolgreiche Arbeit des bisherigen Vorstands fortführen. „Die Herausforderungen, vor denen wir stehen, sind vielfältig. Diese gilt es anzugehen und unserer Branche in der Öffentlichkeit und bei unseren Stakeholdern eine Stimme zu geben,“ meint Asenstorfer.

Matthias Stauch freut sich auf ein produktives Wirken mit dem Vorstand in der neuen Zusammensetzung: „Wir werden gemeinsam aktuelle Entwicklungen und Trends aufgreifen und im Sinne unserer Mitglieder strategisch bewerten. Unser Ziel ist es, die erfolgreiche Verbandsarbeit mit glaubwürdiger politischer Arbeit und innovativen Konzepten zur Unterstützung der Branche fortzusetzen.“

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering
Tel. 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de, www.seilbahnen.de

 

D-A-CH- Seilbahntagung 19. – 21. Oktober 2022 in Innsbruck

Bereits zum 5. Mal trafen sich die Seilbahnverbände Deutschland, Österreich und Schweiz zu einer länderübergreifenden Tagung. Die Veranstaltung widmete sich dem Thema Nachhaltigkeit und deren drei Säulen: Soziales – Ökologie – Ökonomie.

Gemeinsam haben wir das Ziel, die Branche mit modernen Strategien nachhaltig in die Zukunft zu führen. Entscheidend dafür sind unsere Motivation und Fähigkeit, Veränderungen zuzulassen, Verbesserungen vorzunehmen und innovative Ideen umzusetzen. Wir stellen uns grenzüberschreitend den Herausforderungen und verfolgen ambitionierte Ziele.

Die Verbände D-A-CH

Matthias Stauch, Präsident Verband Deutscher Seilbahnen
Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin Verband Deutscher Seilbahnen

Franz Hörl, Obmann Fachverband der Seilbahnen Österreichs
Erik Wolf, Geschäftsführer Fachverband der Seilbahnen Österreichs

Hans Wicki, Präsident Seilbahnen Schweiz
Berno Stoffel, Direktor Seilbahnen Schweiz

 

Impressionen D-A-CH Tagung

 

Das Pressegespräch am 20. Oktober 2022, um 12:30 Uhr

Nachhaltigkeit kennt keine Grenzen

Die Seilbahnen auf dem Weg in die Zukunft

Die Seilbahnen sind das Rückgrat für viele Bergregionen und untrennbar mit den Entwicklungen in den touristischen Destinationen verbunden. Sie leisten als Arbeitgeber in vielen Regionen einen sozialen und ökonomischen Beitrag. Gleichzeitig übernehmen die Bergbahnen aber auch ökologische Verantwortung für Mensch und Natur.

In der aktuellen Phase von Energiekrise, Teuerung mit Einsparungsappellen zeigt die Branche dabei grenzüberschreitend und weitblickend, wie verantwortungsvoll und effektiv sie den sich veränderten Rahmenbedingungen begegnet. Im Rahmen eines Pressegesprächs präsentieren die obersten Seilbahnvertreter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nachhaltige Entwicklungsstrategien sowie Lösungsansätze für die aktuellen Herausforderungen auf.

Termin: Donnerstag, 20. Oktober 2022 um 12:30 Uhr

Ort: Messe Innsbruck | Sky Lounge 2. OG, Ing.-Etzel-Straße, 6020 Innsbruck

Ihre Gesprächspartner:

V.l.n.r.:

  • Matthias STAUCH, Präsident Verband Deutscher Seilbahnen
  • Abg.z.NR Franz HÖRL, Obmann Fachverband der Seilbahnen Österreichs (WKÖ)
  • Hans WICKI, Präsident Seilbahnen Schweiz

 

Pressemeldung

 

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering
Tel. 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de, www.seilbahnen.de

VDS-Statement zur Petition der CIPRA, 26.09.2022

In der Petition der CIPRA an den Landtag zur ökologischen Neuausrichtung der bayerischen Seilbahnförderrichtlinie wird eine nichtausreichende Berücksichtigung wirtschaftlicher und ökologischer Belange der bestehenden Förderrichtlinie beklagt.

Tatsächlich sind Genehmigungsverfahren für den Bau und Betrieb von Seilbahnen und Beschneiungsanlagen dezidiert und sehr strikt geregelt. Der Naturschutz spielt dabei eine maßgebliche Rolle.

Die Forderung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit bei geförderten Vorhaben beschränkt sich nur auf den Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit (hier sind die deutschen Seilbahnen bereits sehr gut aufgestellt, https://www.seilbahnen.de/nachhaltigkeit/)

Nachhaltigkeit besteht jedoch aus den Säulen  Ökologie – Ökonomie – Soziales. Seilbahnen leisten insbesondere in strukturschwachen Gebieten einen wichtigen Beitrag für sichere Arbeitsplätze und haben darüber hinaus eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Region: 1 Arbeitsplatz bei der Seilbahn schafft bzw. sichert 5,1 Arbeitsplätze in der Region (Quelle: Grundlagenuntersuchung des DWIF e.V., 2015, derzeit in Aktualisierung).

 

Die Unternehmen der Seilbahnbranche sind durchaus in der Lage, die wirtschaftlichen Belange bzw. das ökonomische Risiko ihrer Entscheidungen zu bewerten, denn sie tragen das unternehmerische Risiko und die Verantwortung für ihre Mitarbeiter.

 

Darüber hinaus befürchtet der BUND, dass die mit Seilbahnerneuerungen möglicherweise einhergehenden Kapazitätssteigerungen zu Überbelastungen sensibler Gebiete bzw. zum Verkehrskollaps führen könnten.

Kapazitätserhöhungen dienen faktisch dem Komfort und dazu, Wartezeiten der Gäste zu reduzieren. Der thematisierte Verkehrskollaps und die fehlende Besucherlenkung durch die Infrastruktur der Seilbahnen wurden im Gegenteil während der Coronabeschränkungen in den deutschen Alpen zur Realität, vor allem zu Zeiten, in denen die Seilbahnen im Lockdown waren. Gerade hier wurde deutlich, wie wichtig die Lenkungsfunktion der Seilbahnen ist – gerade eben um sensible Gebiete zu schützen. Dies und die Tatsache, dass die Anreise im Tourismus die höchste CO2-Belastung verursacht, macht es auch aus Umweltschutzgründen zwingend erforderlich, attraktive Erholungs- und Freizeitangebote im näheren Umfeld der Ballungsräume zu schaffen.

 

Die Förderung von Beschneiungsanlagen ist ein weiterer zentraler Kritikpunkt der CIPRA.

Fakt ist: weniger als 1% der bayerischen Alpenfläche wird in der Wintersaison als Pistenflächen genutzt, davon werden nur rund 25% beschneit.

Zudem liegen 50% des Gästeaufkommens in den Sommermonaten, d.h., die bayerischen Seilbahnen sind überwiegend kleine und mittelständische Ganzjahresbetriebe, die mit ihren Angeboten auf Familien ausgerichtet sind.

 

Kritisiert wird von den NaturFreunden Deutschlands „der in der Seilbahnförderungsrichtlinie genannte Zweck, wonach es vor allem um kleine Skigebiete in Bayern geht“ als „völlig aus der Zeit gefallen“. Es sind jedoch eben diese kleinen Skigebiete, die im Gegensatz zu einem überdimensionierten Skitourismus die qualitative Weiterentwicklung, die der BUND Naturschutz fordert, ermöglichen.

Das geforderte „qualifizierte öffentliche Interesse“ als Voraussetzung für die Förderung von Modernisierungsmaßnahmen ist bei Betrachtung der Wertschöpfung von Seilbahnen für die Region (siehe oben, „Nachhaltigkeit“) mehr als gegeben.

 

Der Verein zum Schutz der Bergwelt fürchtet eine „Eventisierung der Berge“.

„Erlebniseinrichtungen“ am Berg befassen sich in Bayern überwiegend mit Naturerlebnis, Almwirtschaft, Flora/Fauna etc..  Es erschließt sich nicht, warum darauf verzichtet werden sollte.

 

Angesichts der aktuellen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen, vor denen Behörden, Tourismusbetriebe und eine Bevölkerung mit einem hohen Bedürfnis nach Freizeitgestaltung in der Natur stehen, begrüßen die deutschen Seilbahnen jederzeit einen konstruktiven Dialog, der auf Fakten und belastbaren Zahlen beruht. Polemik ist dem Gewicht dieser Herausforderungen gegenüber weder angemessen noch zielführend.

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering
Tel. 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de, www.seilbahnen.de

Klausurtagung der CDU/CSU-Fraktion auf der Zugspitze

Am Donnerstag, 01.09.2022 war der geschäftsführende Vorstand der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag zum Auftakt seiner Klausurtagung zu Gast auf der Zugspitze. An der Talstation der Seilbahn Zugspitze begrüßte Matthias Stauch, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG  und Vorstandsvorsitzender des Verbands Deutscher Seilbahnen, unter anderem Friedrich Merz und Alexander Dobrindt. Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Merz zeigte im Gespräch mit Matthias Stauch großes Verständnis für die Belange der Seilbahnbranche in Deutschland – insbesondere im Hinblick auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und Energiekrise.

 

Auskunft:
Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG,
Olympiastraße 31, 82467 Garmisch-Partenkirchen
Tel.:     +49 8821 797 – 9021, Email: c.kunzmann@zugspitze.de,
www.zugspitze.de

Seilbahnen bereiten sich auf die Wintersaison vor

Unternehmen beschäftigen sich mit Einsparungspotentialen bei Energie.

 

Seilbahnen sind hinsichtlich effiziente Energienutzung/-einsparung bereits gut aufgestellt. Zum Beispiel durch Maßnahmen wie das Heizen von Gebäuden (z.B. Gastronomie) durch die Abwärme der Seilbahn oder Photovoltaikanlagen zur unterstützenden Eigenversorgung.

Dennoch beschäftigen sich die Unternehmen angesichts der aktuellen Energiekrise intensiv mit zusätzlichen Einsparungspotentialen für die kommende Wintersaison.

Grundsätzlich werden dabei alle Bereiche des Seilbahnbetriebs auf den Prüfstand gestellt, so VDS- Vize-Präsident Peter Lorenz. Dazu zählen eine Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit, ein Abschalten der Sitzheizungen, aber auch Einschränkungen bei der Beleuchtung und Innenraumtemperaturen.

Der Beginn der Wintersaison der deutschen Seilbahnen steht seit jeher in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen und liegt meist zwischen Mitte Dezember und dem Beginn der Weihnachtsferien.

Der Energiebedarf für einen Gast an einem Skitag mit Seilbahnen, Pistenpräparierung etc. liegt bei 16 kWh, erläutert Peter Lorenz. Genauso viel Energie benötigt ein Mittelklasse-PKW mit einem Durchschnittsverbrauch von 7 Litern für eine Strecke von 22 km.

Seilbahnen generieren eine enorme Wertschöpfung für die gesamte Region. Sie leisten insbesondere in strukturschwachen Gebieten einen unersetzlichen Beitrag für sichere und nachhaltige Arbeitsplätze. So schafft bzw. sichert 1 Arbeitsplatz bei der Seilbahn insgesamt 5,1 Arbeitsplätze in der Region.

Dazu kommt: „Mit unserem Angebot ermöglichen wir wichtige Auszeiten vom Alltag, die in der aktuellen Situation wichtiger denn je sind“, resümiert Peter Lorenz, stv. VDS-Vorstand.

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
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Mit Spannung erwartet – Saisonbilanz der deutschen Seilbahnen

Was hat sich in der zweiten Pandemie-Saison verändert?

Die Saisonzahlen 2021/2022 der deutschen Seilbahnen wurden heuer mit großer Spannung erwartet: Pandemiebedingte strukturelle Änderungen machten das Ergebnis kaum einschätzbar, so fehlten beispielsweise Gästegruppen aus Übersee und die Gästewanderung innerhalb des D-A-CH-Raums wurde durch die unterschiedlichen Zugangsbedingungen und Mobilitätseinschränkungen in den Skigebieten, Hotels und der Gastronomie erschwert.

Nach Saisonschluss sind die meisten Unternehmen nun sehr zufrieden, der Besucherandrang war hoch. Die Freude und Begeisterung der Gäste, endlich wieder auf die Piste zu können, war riesig. Natürlich führte der Skibetrieb mit 2G in Stoßzeiten zum Teil zu langen Warteschlangen an den Kassen. Der Großteil der Gäste hielt sich jedoch sehr verständig und geduldig an die Hygieneregeln, ihnen gilt der besondere Dank der Unternehmen.

Während dieser Wintersaison (November 2021 bis April 2022) hat sich allerdings die Zahl der Skier Days um -6,8 % im Vergleich zum Niveau vor Corona
(3-Jahresschnitt) verringert. Die abwartende Haltung aufgrund der Unsicherheit bezüglich der Öffnungsmodalitäten und Abläufe unter Corona-Maßnahmen hat sowohl Besucher als auch Unternehmen gebremst.

Ein anderes Bild zeichnet sich bei den Nettoverkehrseinnahmen, hier wird ein Plus von +17,1 % verbucht. Hier schlägt sich nieder, dass die Gäste mit Gruppentarifen und Rabatten (z.B. Gäste aus Übersee, Schüler etc.) ausfielen.

Dennoch ist die Freude darüber verhalten. Die Hygienevorschriften und Kontrollen führten zu einem erhöhten Personalaufwand. Dies und auch die zusätzliche Personalbeschaffung sowie krankheitsbedingte Ausfälle waren ein enormer Kraftakt für die Seilbahnen, finanziell und personell.

Nach einer verlorenen Saison ohne Liftbetrieb belasten nun zusätzlich hohe Energiepreise die Liftbetreiber, je nach Vertrag sind die Kosten um mindestens
50 % gestiegen. Unter diesen Vorzeichen bleibt abzuwarten, was vom erwirtschafteten Plus der Nettoverkehrseinnahmen dauerhaft übrigbleibt.

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
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Aktionstag für Menschen mit Behinderung

Ein Tag der Freude – Aktionstag bei den deutschen Seilbahnen

Aktionstag für Menschen mit Behinderungen am 15. Mai 2022

In diesem Jahr dürfen sich Menschen mit Behinderung endlich wieder auf Gipfelglück freuen!

Nach zwei Pandemiejahren, in denen die deutschen Seilbahnen aufgrund des Infektionsgeschehens und der damit verbundenen Maßnahmen geschlossen waren bzw. einen eingeschränkten Betrieb hatten, kann in diesem Jahr wieder der Aktionstag für Menschen mit Behinderungen an den Start gehen.

Rund 10 Mio. Menschen mit einer Behinderung leben in Deutschland. Ihnen bleibt das selbsterwanderte Gipfelglück meist verwehrt. Seilbahnen sind das Verkehrsmittel, das Menschen mit Einschränkungen den Genuss der Berge eröffnet.

Die deutschen Seilbahnunternehmen und der VDS bieten bereits seit vielen Jahren spezielle Einrichtungen und Initiativen für Menschen mit Behinderungen an. Wie zum Beispiel rollstuhlgerechte Anlagen oder ermäßigte Fahrpreise auf freiwilliger Basis.

In diesem Jahr wird das besonders am Sonntag, den 15.05.2022 unter Beweis gestellt:

Ab einer im Ausweis eingetragenen Behinderung von 60 % werden die Gäste an diesem Tag kostenfrei auf den Berg und wieder ins Tal befördert. Eine eingetragene Begleitperson kann ebenfalls ein Gratis-Ticket erhalten.

Dieser Aktionstag hat beim VDS eine lange Tradition, seit mehr als 15 Jahren zählt er zu den wertvollsten Ereignissen im Berg-Jahreslauf und hat schon vielen Menschen große Freude bereitet.

„Menschen mit Behinderungen hat die Pandemie während der letzten Jahre besonders hart getroffen. Ihnen wurde durch die Maßnahmen die Teilhabe an Freizeiterlebnissen sehr erschwert. Umso mehr freuen wir uns auf einen Tag voller positiver Erlebnisse, an dem sie die Berggipfel genießen können. Grenzenlos weite Ausblicke und reine Bergluft können die Jahre der Einschränkungen zwar nicht aufheben, aber einen glücklichen Tag zum Einstieg in einen schönen Sommer bescheren,“ findet Peter Lorenz, Vorstand des Verbandes.

Die Liste der beteiligten Unternehmen finden Sie hier.

Unabhängig von der Aktion können Seilbahnen mit geeigneten Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Rollstuhlfahrer über die Suchfunktion auf www.seilbahnen.de/seilbahnsuche gefunden werden.

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
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Sonnenskilauf auf der Zugspitze und dem Nebelhorn

Es ist noch lange nicht Schluss! Gerade jetzt sind  die Schwünge  bei angenehmer Frühjahrstemperatur ideal. Sonne, blauer Himmel und keine kalten Finger – das sind die Stärken des Sonnenskilaufs. Hinzu kommt der Wohlfühlfaktor, der auf Sonnenterrassen und in Liegestühlen voll zur Geltung kommt.