Planungssicherheit für Seilbahnunternehmen schaffen

Am 1. Juli 2026 hat das Verwaltungsgericht Augsburg dem Eilantrag des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV) gegen die Neuerrichtung der Scheidtobelbahn am Fellhorn teilweise stattgegeben. Der Neubau der Bahn ist vorläufig zu stoppen, die Pistenbaumaßnahmen können dagegen weitergeführt werden.

„Die Gerichtsentscheidung des Verwaltungsgerichts Augsburg zeigt vor allem eines: Rechtsunsicherheit ist für alle Beteiligten problematisch. Unternehmen benötigen verlässliche und rechtssichere Genehmigungsverfahren, damit Infrastrukturprojekte wirtschaftlich und langfristig sicher geplant werden können. Auch entsteht in der Öffentlichkeit teilweise der Eindruck, dass Seilbahnprojekte ohne verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung keiner umfassenden umweltrechtlichen Prüfung unterliegen. Dieser Eindruck ist unzutreffend. Unabhängig von einer UVP durchlaufen Seilbahnprojekte in Deutschland immer umfassende natur- und artenschutzrechtliche Prüfungen sowie behördliche Genehmigungsverfahren.“ so Birgit Priesnitz, VDS-Geschäftsführerin.

Die Bau- und Betriebsgenehmigung für die Scheidtobelbahn wurde nach der geänderten Gesetzeslage des Dritten Bayerischen Modernisierungsgesetzes erteilt. Nach dieser Gesetzeslage war für die Seilbahn keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vorgesehen und wurde daher nicht durchgeführt. Leitend für die Entscheidung ist die Frage, ob diese Änderung der Gesetzeslage mit europarechtlichen Vorgaben und der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs vereinbar ist. Diese komplexe Rechtsfrage kann im Eilverfahren nicht abschließend geklärt werden und ist einem nachgelagerten Klageverfahren vorbehalten. Aus diesem Grund fiel die Folgenabwägung im Eilverfahren zugunsten des LBV aus und führte zu einem vorläufigen Baustopp der Seilbahn. Das Gericht trifft damit keine Aussage zur Rechtmäßigkeit des Projekts und kein generelles Urteil über das Dritte Bayerische Modernisierungsgesetz. Zugleich macht die Begründung des Gerichts deutlich, dass das Dritte Bayerische Modernisierungsgesetz nicht zu einer inhaltlichen Abschwächung von Umweltstandards geführt hat.

Denn auch wenn ein Vorhaben nicht UVP-pflichtig ist, ist der Natur- und Artenschutz integraler Bestandteil der behördlichen Genehmigungsverfahren für Seilbahnprojekte in Deutschland. Dazu zählen ökologische Erhebungen (Fauna und Flora) über die gesamte Vegetationsperiode, die Planung und Bewertung über den landschaftspflegerischen Begleitplan (LBP), die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) sowie gegebenenfalls FFH- und UVP-Berichte, die Abstimmung mit Fachbehörden aus Naturschutz, Wasserwirtschaft und Forst sowie eine Umweltbaubegleitung in der Bauphase, damit Schutz- und Vermeidungsmaßnahmen konsequent umgesetzt werden.

Der VDS spricht sich daher für eine zeitnahe rechtliche Klärung aus, um Planungssicherheit für eine Branche zu schaffen, die kontinuierlich in eine nachhaltige Infrastruktur investiert und dabei ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.

VDS-Strategietag 2026

Beim VDS-Strategietag am 23. Juni 2026 kamen Vorstand, Geschäftsstelle sowie Arbeits- und Förderkreisleiter zusammen, um die strategischen Weichen für die kommenden Jahre zu stellen. Der jährliche Austausch ist ein zentrales Element der Verbandsarbeit: Hier werden Erfolge bewertet, neue Herausforderungen diskutiert und gemeinsame Ziele definiert. So stellt der Verband sicher, dass die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen auch künftig wirkungsvoll vertreten werden.

Im Mittelpunkt standen die Handlungsfelder Lobbying, Aus- und Weiterbildung, Event & Networking sowie Organisation & Prozesse. In der politischen Arbeit konnte der VDS unter anderem die Verlängerung des Seilbahnförderprogramms begleiten, gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen mitgestalten und sein Netzwerk zu politischen Entscheidungsträgern weiter ausbauen. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Themen wie neue Nachhaltigkeitsvorgaben oder der geplante Wasser-Cent werden die Verbandsarbeit in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.

Auch bei der Fachkräftesicherung wurden wichtige Fortschritte erzielt. Mit der vollständigen Gleichwertigkeitsfeststellung der Ausbildung in der Seilbahnbranche konnte ein bedeutender Meilenstein erreicht werden. Darauf aufbauend entwickelt der VDS seine Unterstützungsangebote kontinuierlich weiter – etwa mit Materialien für Ausbildungsbetriebe, einem umfangreichen Angebot zur Prüfungsvorbereitung und praxisnahen Weiterbildungsformaten. Künftig sollen weitere Ausbildungsbetriebe gewonnen, Quereinsteiger:innen gezielt qualifiziert werden, um dem Fachkräftemangel langfristig entgegenzuwirken.

Ein weiterer Schwerpunkt der Verbandsarbeit liegt in der Vernetzung der Branche. Neue Veranstaltungsformate wie Speed-Pitches und Themenwerkstätten bei der Deutschen Seilbahntagung, die Reaktivierung des Infotags, der neue Arbeitskreis Nostalgiebahnen sowie das Besuchsformat „VDS on Tour“ schaffen zusätzliche Möglichkeiten für Wissenstransfer und den persönlichen Austausch. Gleichzeitig baut der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V. die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen weiter aus, um gemeinsame Branchenthemen noch wirkungsvoller zu vertreten.

Die Ergebnisse des Strategietags setzen damit klare Impulse für die zukünftige Arbeit des VDS. Sie zeigen, wie der Verband gemeinsam mit seinen Gremien die Zukunft der Seilbahnbranche aktiv gestaltet und seinen Mitgliedsunternehmen durch starke Interessenvertretung, praxisnahe Unterstützung und ein lebendiges Netzwerk einen nachhaltigen Mehrwert bietet.

VDS-Sommerbahntagung 2026

Bei der diesjährigen Sommerbahntagung des Verbands Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e.V. am 11. und 12. Mai 2026 in Braunlage kamen rund 70 Teilnehmer, darunter Mitgliedsunternehmen aus ganz Deutschland sowie 11 Förderkreismitglieder*, zusammen.

Gastgeber der diesjährigen Tagung war die Wurmbergseilbahn GmbH & Co. KG. Nach den Grußworten von VDS-Präsident Henrik Volpert, Wolfgang Langer, Bürgermeister der Stadt Braunlage, und Cathleen Hensel von der Braunlage Tourismus Marketing GmbH stand die 37. Arbeitssitzung der Sommerbahnen auf dem Programm. VDS-Geschäftsführerin Birgit Priesnitz und Jörg Wilke, Leiter des Arbeitskreises Sommerbahnen, berichteten über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der Branche. Im Rahmen des Erfahrungsaustausches standen unter anderem neue Investitionen, Parkplatzbewirtschaftungsmodelle, Genehmigungsverfahren und die strategische Weiterentwicklung moderner Sommerbahnen mit familienfreundlichen, wetterunabhängigen Ganzjahresangeboten wie Bergerlebniswelten sowie MTB- und Bikepark-Konzepten im Fokus. Vorträge von Fabian Brockschmidt zur Entwicklung der Wurmbergseilbahn zum Ganzjahres-Erlebnis sowie von Joachim Jeßberger über die touristischen Potenziale von Mountaincarts ergänzten das Programm.

Am zweiten Veranstaltungstag erhielten die Tagungsteilnehmer bei einer Exkursion zur Wurmbergseilbahn Einblicke in Technik und Bergerlebniswelt – begleitet von einem unerwarteten Wintergruß mit frischem Neuschnee im Harz.

*Aus dem VDS-Förderkreis vertreten waren:

  • ARI-contact GmbH & Co. KG
  • Demaclenko GmbH
  • Doppelmayr Seilbahnen GmbH
  • FATZER AG
  • feratel media technologies GmbH
  • Interflon Deutschland GmbH
  • KTI-Plersch GmbH
  • POOLALPIN GMBH
  • pronatour GmbH
  • sitour werbe Gmbh
  • SUPERSNOW GmbH
   

Inklusives Bergerlebnis

Archivbild/© Bergener Hochfelln-Seilbahnen GmbH & Co. KG
Der bundesweite Aktionstag für Menschen mit Behinderung unter dem Motto „Bergerlebnis für alle“ stieß bei den teilnehmenden Seilbahnunternehmen auf eine durchweg positive Resonanz. Insgesamt beteiligten sich 20 VDS-Mitgliedsunternehmen aus dem alpinen Raum, den Mittelgebirgen sowie urbanen Regionen Deutschlands und ermöglichten Menschen mit Behinderung am 03. Mai 2026 eine kostenfreie Berg- und Talfahrt. Viele Betriebe berichteten von einer sehr guten Stimmung vor Ort, großer Dankbarkeit der Gäste und einer erfreulichen Inanspruchnahme des Angebots. Je nach Standort wurden zahlreiche Freifahrten ausgegeben. Besonders positiv hervorgehoben wurden die unkomplizierte Teilnahme, die sichtbare Freude der Gäste sowie ergänzende Maßnahmen wie zusätzliche Behindertenparkplätze oder gastronomische Angebote. Auch in diesem Jahr zeigte der VDS-Aktionstag erneut, wie wichtig niedrigschwellige Angebote für mehr Teilhabe im Tourismus sind. Die teilnehmenden VDS-Mitgliedsunternehmen setzten damit ein starkes Zeichen für Inklusion und barriereärmere Naturerlebnisse.

Wintersaison 2025/2026

Deutsche Seilbahnbranche zieht positive Bilanz: Mit einem frühen Wintereinbruch, reichlich Naturschnee und kalten Temperaturen starteten viele deutsche Skigebiete bereits Ende November in die Saison und profitierten von guten Bedingungen für die technische Beschneiung. Diese leistete erneut – insbesondere bei zunehmend wechselnden Witterungsverläufen – einen wichtigen Beitrag zur konstant hohen Pistenqualität und unterstreicht ihre zentrale Rolle für ein verlässliches Wintersportangebot. Investitionen und Neuerungen wie beispielsweise die neue Kreuzwankl-Sesselbahn im Skigebiet Garmisch-Classic wurden von den Gästen sehr gut angenommen.

In wärmeren Phasen – insbesondere rund um Weihnachten – zeigten sich die deutschen Seilbahnunternehmen erneut flexibel und anpassungsfähig: Neben dem klassischen Skibetrieb erfreuten sich Alternativangebote wie Rodeln und Winterwandern großer Beliebtheit. Auch Ganzjahresangebote, wie beispielsweise der Silberberg-Coaster in Bodenmais, sorgten für eine große Nachfrage.

Nach einer wechselhaften Phase in den Faschingsferien brachte eine anschließende Kälteperiode mit viel Sonnenschein erneut ideale Wintersportbedingungen. Insgesamt zieht die Branche eine positive Bilanz und bestätigt die hohe Attraktivität wohnortnaher Wintererlebnisse. Einige Skigebiete haben aufgrund der guten Bedingungen ihre Saison sogar über Ostern hinaus verlängert. Abgerundet wird die diesjährige Wintersaison durch ideale Bedingungen für das Frühlingsskifahren in den hochalpinen Skigebieten auf der Zugspitze und am Nebelhorn, wo der Skibetrieb noch bis einschließlich 3. Mai 2026 läuft.

„Wir freuen uns, dass viele unserer Seilbahnunternehmen, gerade auch in den Mittelgebirgen, in dieser Wintersaison eine positive Bilanz ziehen konnten. Besonders positiv ist außerdem, dass das Interesse an Skifahren und Snowboarden mit kurzer Anreise ungebrochen hoch bleibt. Gleichzeitig zeigt sich, wie wichtig die Anpassungsfähigkeit unserer Branche ist: Mit einem breiten Angebot – vom klassischen Skibetrieb bis hin zu attraktiven Wintersportalternativen konnten wir auch in wärmeren Phasen viele Gäste begeistern.“, so Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplife e.V..

Fotocredit: © ErlebnisBocksBerg Hahnenklee GmbH & Co.KG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erste Skigebiete in Deutschland geöffnet

Aufgrund der hervorragenden Bedingungen des Neuschnees und der Kältewelle eröffnete der Familienberg Söllereck in Oberstdorf schon am 23.11.2025 die Skisaison. Die Zugspitze folgt am 28.11.2025. Im Allgäu startet die Fellhornbahn am 05.12. in die Saison. Die Bergbahnen Sudelfeld und die Wendelsteinbahn eröffnen am 12. Dezember, einen Tag später ist der Start im Skigebiet Willingen geplant.
Die anderen Unternehmen folgen je nach Wetter- und Schneelage bis Mitte Dezember.
Viele Skigebiete sind umweltfreundlich mit dem ÖPNV zu erreichen und bieten preiswerte Familientickets und Kinderermäßigungen.

„Wir freuen uns über den frühen Saisonstart bei schönem Wetter und wünschen Seilbahnbetreibern und Gästen einen schneereichen und sicheren Winter in unseren Bergen“, so Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS).

 

 

 

 

 

VDS-Statement zur Petition der CIPRA, 26.09.2022

In der Petition der CIPRA an den Landtag zur ökologischen Neuausrichtung der bayerischen Seilbahnförderrichtlinie wird eine nichtausreichende Berücksichtigung wirtschaftlicher und ökologischer Belange der bestehenden Förderrichtlinie beklagt.

Tatsächlich sind Genehmigungsverfahren für den Bau und Betrieb von Seilbahnen und Beschneiungsanlagen dezidiert und sehr strikt geregelt. Der Naturschutz spielt dabei eine maßgebliche Rolle.

Die Forderung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit bei geförderten Vorhaben beschränkt sich nur auf den Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit (hier sind die deutschen Seilbahnen bereits sehr gut aufgestellt, https://www.seilbahnen.de/nachhaltigkeit/)

Nachhaltigkeit besteht jedoch aus den Säulen  Ökologie – Ökonomie – Soziales. Seilbahnen leisten insbesondere in strukturschwachen Gebieten einen wichtigen Beitrag für sichere Arbeitsplätze und haben darüber hinaus eine hohe wirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Region: 1 Arbeitsplatz bei der Seilbahn schafft bzw. sichert 5,1 Arbeitsplätze in der Region (Quelle: Grundlagenuntersuchung des DWIF e.V., 2015, derzeit in Aktualisierung).

 

Die Unternehmen der Seilbahnbranche sind durchaus in der Lage, die wirtschaftlichen Belange bzw. das ökonomische Risiko ihrer Entscheidungen zu bewerten, denn sie tragen das unternehmerische Risiko und die Verantwortung für ihre Mitarbeiter.

 

Darüber hinaus befürchtet der BUND, dass die mit Seilbahnerneuerungen möglicherweise einhergehenden Kapazitätssteigerungen zu Überbelastungen sensibler Gebiete bzw. zum Verkehrskollaps führen könnten.

Kapazitätserhöhungen dienen faktisch dem Komfort und dazu, Wartezeiten der Gäste zu reduzieren. Der thematisierte Verkehrskollaps und die fehlende Besucherlenkung durch die Infrastruktur der Seilbahnen wurden im Gegenteil während der Coronabeschränkungen in den deutschen Alpen zur Realität, vor allem zu Zeiten, in denen die Seilbahnen im Lockdown waren. Gerade hier wurde deutlich, wie wichtig die Lenkungsfunktion der Seilbahnen ist – gerade eben um sensible Gebiete zu schützen. Dies und die Tatsache, dass die Anreise im Tourismus die höchste CO2-Belastung verursacht, macht es auch aus Umweltschutzgründen zwingend erforderlich, attraktive Erholungs- und Freizeitangebote im näheren Umfeld der Ballungsräume zu schaffen.

 

Die Förderung von Beschneiungsanlagen ist ein weiterer zentraler Kritikpunkt der CIPRA.

Fakt ist: weniger als 1% der bayerischen Alpenfläche wird in der Wintersaison als Pistenflächen genutzt, davon werden nur rund 25% beschneit.

Zudem liegen 50% des Gästeaufkommens in den Sommermonaten, d.h., die bayerischen Seilbahnen sind überwiegend kleine und mittelständische Ganzjahresbetriebe, die mit ihren Angeboten auf Familien ausgerichtet sind.

 

Kritisiert wird von den NaturFreunden Deutschlands „der in der Seilbahnförderungsrichtlinie genannte Zweck, wonach es vor allem um kleine Skigebiete in Bayern geht“ als „völlig aus der Zeit gefallen“. Es sind jedoch eben diese kleinen Skigebiete, die im Gegensatz zu einem überdimensionierten Skitourismus die qualitative Weiterentwicklung, die der BUND Naturschutz fordert, ermöglichen.

Das geforderte „qualifizierte öffentliche Interesse“ als Voraussetzung für die Förderung von Modernisierungsmaßnahmen ist bei Betrachtung der Wertschöpfung von Seilbahnen für die Region (siehe oben, „Nachhaltigkeit“) mehr als gegeben.

 

Der Verein zum Schutz der Bergwelt fürchtet eine „Eventisierung der Berge“.

„Erlebniseinrichtungen“ am Berg befassen sich in Bayern überwiegend mit Naturerlebnis, Almwirtschaft, Flora/Fauna etc..  Es erschließt sich nicht, warum darauf verzichtet werden sollte.

 

Angesichts der aktuellen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen, vor denen Behörden, Tourismusbetriebe und eine Bevölkerung mit einem hohen Bedürfnis nach Freizeitgestaltung in der Natur stehen, begrüßen die deutschen Seilbahnen jederzeit einen konstruktiven Dialog, der auf Fakten und belastbaren Zahlen beruht. Polemik ist dem Gewicht dieser Herausforderungen gegenüber weder angemessen noch zielführend.

 

Auskunft:
Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS),
Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering
Tel. 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de, www.seilbahnen.de

Revision – Frühjahr 2022

Seilbahnen gehören in Deutschland zu den sichersten Verkehrsmitteln.

Die Anlagen der deutschen Seilbahnen werden jährlich zwei Hauptuntersuchungen unterzogen. Einmal durch den Betriebsleiter und ein zweites Mal durch einen externen anerkannten Sachverständigen. Bei diesen Revisionen wird die gesamte Seilbahnanlage mit Seilen und Bremsen auf Herz und Nieren kontrolliert. Diese umfangreichen Untersuchungen sind von der Aufsichtsbehörde vorgeschrieben und werden von dieser überwacht. Während der Zeit der turnusmäßigen Revision bleiben die Bahnen außer Betrieb.

Welche Seilbahn wann in Revision geht, finden Sie hier: Revision Frühjahr 2022

Bitte beachten Sie, dass die Inbetriebnahme der Seilbahn und des Gastronomiebetriebes sich je nach Wetter- und Schneelage sowie nach Revisionsverlauf verschieben und auch unterschiedlich sein kann. Bitte unbedingt vor Fahrtbeginn abklären.

Weiter gibt es Seilbahnunternehmen, die mehrere Anlagen mit unterschiedlichen Stillstandzeiten haben (wie Bayerische Zugspitzbahn) und Seilbahnen, die während der Revisionszeiten an den Wochenenden in Betrieb sind (wie Ettelsberg Seilbahn).

Die Angaben sind freiwillig und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Saisonstart an der Zugspitze

Bei strahlendem Sonnenschein hat am Wochenende Deutschlands höchstes Skigebiet, die Zugspitze, die Saison eröffnet. Erstmals nach dem Corona-Lockdown im Winter 2020/2021 liefen damit wieder die Lifte. Der Auftakt nach der gut eineinhalbjährigen Pause lockte etliche Wintersportler zu Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet. Erstmals konnten sie dort wieder ihre Schwünge auf präparierten Pisten machen. Aktuell gilt, dass nur Geimpfte und Genesene in die Bergbahnen steigen dürfen.

 

Medienecho (Auszug):

FAZ: Skisaison an der Zugspitze eröffnet

ZDF-Morgenmagazin: Zugspitze schauet zuversichtlich auf den Saisonstart