VDS-Seilbahnunternehmen tagen in Thale

Schwerpunkt: Destinationsmanagement und Marketing mit Webcams

 

Der VDS bündelt als Fachverband die Seilbahn- und Schleppliftunternehmen in ganz Deutschland. Nahezu 100% der Unternehmen sind über den Verband organisiert, darunter die großen Namhaften sowie die mittelständischen Betriebe.

Wer an Seilbahnen denkt, denkt zunächst vor allem an Wintersport. Viele deutsche Seilbahnen sind jedoch ursprünglich zur Sommerfrische entstanden und haben auch heute im internationalen Vergleich ein festes Standbein in der Sommersaison. Für touristische Regionen haben sie eine hohe wirtschaftliche Bedeutung – und das ganzjährig. Für viele Gäste ist eine Seilbahn ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl ihres Urlaubsortes oder ihres Ausflugziels.

THALE / MÜNCHEN. Die Seilbahnunternehmen zu Gast bei der Sommertagung in Thale im Harz – Kollegen aus ganz Deutschland sind vertreten: Insgesamt folgten rund 50 Teilnehmer der Einladung des Verbands Deutscher Seilbahnen (VDS) sowie der Seilbahnen Thale Erlebniswelt. Die Geschäftsführerin der Seilbahnen Thale, Pamela Groll, hieß als Gastgeberin Kollegen aus allen Ecken Deutschlands, von Garmisch-Partenkirchen bis Berchtesgaden und Oberstdorf sowie 12 Firmen des VDS-Förderkreises im Harz herzlich willkommen.

Alle Anwesenden freuten sich, dass ein Treffen in Präsenzform wieder möglich war.

Zu Beginn der Tagung stand das Kennenlernen der Seilbahnen Thale mit Rundgang über den Hexentanzplatz und Besichtigung der Sommerrodelbahn Harzbob im Fokus. Den Auftakt rundete eine Technikführung durch Betriebsleiter Jürgen Tietz ab, bei der alle Seilbahner fachsimpeln und Neuerungen diskutieren konnten.

Nach der Fahrt mit dem Doppelsessellift zur Rosstrappe fanden sich die Teilnehmer in geselliger Runde ein und genossen die einmalige Aussicht vom Berghotel Rosstrappe. Dabei erfuhren sie auch manch Wissenswertes über die Sagenwelt des Harzes.

Schwerpunkt der Tagung bildete am zweiten Tag der fundierte Vortrag über „Touristisches Destinationsmanagement“ sowie der Erfahrungsaustausch aller Mitglieder. Von Garmisch-Partenkirchen bis Oberstdorf, aber auch vom Rhein und Braunlage im südwestlichen Harz berichteten die Seilbahner über die stark durch die Corona-Pandemie geprägte Saison sowie über neue Projekte und Ideen in ihren Unternehmen. Abschließend informierte WMS WebMedia Soultions / PanoCloud über zielgerichtetes „Marketing mit Webcamsystemen“.

Wirtschaftsminister Dr. Armin Willingmann, Landrat Thomas Balcerowski und Bürgermeister Mail Zedschack schickten bzw. sprachen Grußworte und berichteten über die wirtschaftliche Relevanz der Seilbahnen Thale als Standbein und als ein wesentlicher touristischer Motor der Region.

 

Die nächste VDS-Sommerbahntagung findet voraussichtlich im Bayerischen Wald statt. Branchen Informationen unter: www.seilbahnen.de

 

Pressekontakt:

Ansprechpartner und Fotomaterial:

Seilbahnen Thale
Andreas Hugle
Email: hugle@seilbahnen-thale.de
Tel: 03947 – 25 00

www.seilbahnen-thale.de

 

Seilbahnen und Nachhaltigkeit gehören zusammen

Das Thema Nachhaltigkeit ist aus gutem Grund in aller Munde und hat auch bei den deutschen Seilbahnen eine hohe Priorität. Schon seit langem versuchen sie, den bestmöglichen sozialen, ökonomischen und ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen.

Als Transportmittel für Jedermann, auch prädestiniert für Menschen mit Behinderungen und körperlichen Einschränkungen, Senioren und Familien mit kleinen Kindern, ermöglichen die Seilbahnen Teilhabe und Inklusion und schaffen so gelebte soziale Nachhaltigkeit.

5,3 – das ist der Wertschöpfungsfaktor, der Seilbahnen zu Motoren in den Regionen macht,
d.h. 1 Arbeitsplatz bei den Seilbahnen schafft bzw. sichert 5,3 Arbeitsplätze in der Region. Diese nachhaltige Wirtschaftlichkeit verhindert Abwanderung aus strukturschwachen Gebieten und reduziert Pendeln.

Die Umwelt ist das wertvollste Gut, das die Seilbahnen als Kern ihrer Existenz schützen und erhalten wollen. Viele Maßnahmen wurden bereits ergriffen. „Auch hier beweist die Branche ihre Innovationskraft. Das Bemühen um den Erhalt der grandiosen Berglandschaft und einer intakten Natur liegt in unserem ureigenstem Interesse und ist für uns essentiell. Ich glaube, dass wir mit den Seilbahnen ein Produkt anbieten, das in vielen Bereichen bereits auf Nachhaltigkeit setzt und auch zukünftig sehr viel Potential bietet“, so Antonia Asenstorfer, Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Seilbahnen.

 

Seilbahnen sind wahre Pioniere der E-Mobilität, seit jeher werden sie größtenteils elektrisch angetrieben. Ihre Lage birgt dabei ein großes Potential zur Produktion von erneuerbaren Energien wie Wasserkraft und Sonnenenergie:

  • Das Wasserkraftwerk der Nebelhornbahn erzeugt im Jahr etwa so viel Strom wie die Kabinenseilbahn des Unternehmens mit ihrer Beförderung jährlich verbraucht, von 2014 bis 2017 wurden so etwa 3.390 Tonnen CO2 eingespart
  • Bei der Arber-Bergbahn produziert eine Photovoltaikanlage rund 2500 KWh Solarstrom. Diese Leistung reicht aus, um ca. 8.000 Gäste jährlich mit der Seilbahn zu befördern
  • In Baden-Württemberg bei der Schauinslandbahn werden die Kabinen mit Sonnenenergie gekühlt und die gesamte Anlage wird mit Ökostrom betrieben

 

Auch im Bereich Energieverwertung und -einsparung gibt es überzeugende Ansätze:

  • Die Brauneck Bergbahn nutzt die Abwärme von Antriebsmotoren für Heizung und Wärmeversorgung, es werden 10.000 l Heizöl pro Jahr weniger verbraucht
  • Bei der Sesselbahn K1 in Willingen spart modernste Antriebstechnologie DSD (Direct Stream Digital) ca. 40.000 kWh pro Anlage und Jahr

 

Seilbahnen übernehmen landschaftsschützende Maßnahmen:

  • Besucherlenkung durch den Rückbau von Trampelpfaden, Wegesanierung und Pflege detaillierter Wegenetze
  • Mähen von Bergwiesen als Schutz vor Verbuschung
  • Zäunung und Wiederaufforstung des Bergwaldes
  • Müllsammlung, -transport und -entsorgung
  • Anbindung der Wasserversorgung und aufwendiger Kanalisationsanlagen auf dem Berg an die im Tal bestehenden Anlagen

 

Besonderes Augenmerk liegt beim Thema Nachhaltigkeit auf der Gästeanreise. Die deutschen Seilbahnen setzen sich permanent für eine noch bessere, direkte Anbindung an den ÖPNV ein:

  • Kooperationen mit Deutscher Bahn und öffentlichen wie privaten Verkehrsgesellschaften (Umwelt-Verbundkarten ganzjährig zu erheblich reduzierten Preisen, z.B. Garmischer Sommer-Ticket und Garmischer Ski-Ticket oder die Zusammenarbeit AlpenPlus-Bahnen / BOB)
  • Ausbau des Skiverleihs, um eine bequeme Anreise ohne sperriges Gepäck zu ermöglichen
  • Bereitstellung kostenloser Bustransfers
  • E-Auto Ladesäulen an der Talstation (Arber Bergbahnen, Nebelhornbahn, Ettelsberg Seilbahn)

 

Die Seilbahnen verstehen Nachhaltigkeit als Prozess, der laufend weiterentwickelt werden muss und ihr Handeln auch in Zukunft prägt.

 

Hintergrundinformation:

 Der Energiebedarf pro Gast an einem Skitag mit Seilbahnen, Pistenpräparierung etc. beträgt 18 kWh, genauso viel Energie benötigt ein Mittelklasse-PKW mit einem Durchschnittsverbrauch von 7 Litern für eine Strecke von 22 km.

 Die bayerische Alpenfläche umfasst 4.400 km².
Davon werden 37 km² oder 0,8 % zeitweilig als Pistenfläche genutzt.

  

 

Pressekontakt:

Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte e. V. (VDS)
Geschäftsführerin Birgit Priesnitz
Birgit.priesnitz@seilbahnen.de

Untere Bahnhofstr. 29a, 82110 Germering bei München
Tel.: 089/ 125038-690, Email: info@seilbahnen.de

www.seilbahnen.de

50 Jahre Hochfelln-Seilbahn

Herzliche Gratulation

 

1971 – 2021

Sommer am Hochfelln – ein Genuss für alle Sinne

Die Bergener Hochfelln-Seilbahn bringt Sie bequem und sicher in nur 15 Minuten auf die Aussichtsterrasse des Chiemgaus – den 1.674 m hohen Hochfelln. So werden lang ersehnte Sommerferien und Last-minute-Reisen zum unvergesslichen Erlebnis für Jung und Alt.

Aber auch zu Fuß oder mit dem Rad kommen Sie zu Ihrem ganz persönlichen Gipfelglück. Ob Wandern, Nordic-Walking oder mit dem Mountainbike, ob Genußwanderer oder sportlich Ambitionierte, jeder findet seinen Weg auf den Hochfelln. Vom Hochfelln aus haben Sie einen prächtigen Ausblick auf die Zentralalpen, den Chiemsee und den Chiemgau. Gleitschirm- und Drachenflieger schätzen den Hochfelln als den Streckenflugberg des Chiemgaus und wegen seiner guten Startmöglichkeiten.

 

Die Hochfelln-Seilbahn feiert ihr 50 jähriges Jubiläum mit vielen Angeboten:

50 Jahre Hochfelln-Seilbahn Progamm

Wir sind umgezogen

Das Gebäude im TÜV-Gelände an der Westendstraße, in dem die VDS-Geschäftsstelle seit 1989 ihren Sitz hatte, wird Ende Juli 2021 abgerissen und im Zuge des aktuellen TÜV- Standortkonzeptes in einen neuen Gebäudekomplex integriert.

Der Sitz der VDS-Geschäftsstelle befindet sich nun am westlichen Münchner Stadtrand.  Dort sind wir sowohl öffentlich mit der Münchner S-Bahn (S 8), als auch mit dem Auto über die A96 und A99 bestens erreichbar und freuen uns auf Ihren Besuch.

Unsere neue Adresse lautet: Untere Bahnhofstraße 29a, 82110 Germering bei München

 

Die neuen Telefonnummern:

Zentrale: 089 125038-690
Birgit Priesnitz: -691
Thu-Hà Prügelhof: -693
Johanna Steidl: -694
Jutta Zenger: -692

VDS Pressekonferenz Saisonauftakt

München. Am Donnerstag, 26.11.2020, findet die VDS-Pressekonferenz zum Saisonauftakt der deutschen Seilbahnen aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Online-Format (per Teams) statt.

An diesem Tag informieren wir Sie über Aktuelles und Trends aus der Seilbahnbranche und werfen zusammen mit DSV aktiv einen Blick auf den bevorstehenden Winter 2020/2021.

 

Ihre Gesprächspartner sind:

 

VDS-Vorstand (von links nach rechts):

  • Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen
  • Peter Lorenz, 1. Stv. Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen
  • Christine Kury, 2. Stv. Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen

 

 

  • Birgit Priesnitz, Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Seilbahnen

 

 

  • Norbert Höflacher, Geschäftsführer des DSV aktiv und der Stiftung Sicherheit im Skisport im Deutschen Skiverband

 

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